Beatrix von Storch, Hugh Bronson

Mit einer Schweigeminute haben Mitglieder des Berliner Landesverbandes der AfD am 9. November 2014 den Opfern der deutschen Teilung gedacht und am Ort der vor kurzem geschändeten Mauerkreuze Blumen niedergelegt.
Zur Entfernung der weißen Mauerkreuze durch linke Aktivisten, die damit für die Abschaffung von Grenzkontrollen an den EU-Außengrenzen demonstrieren wollen, erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Hugh Bronson:
„Diese Leute verstehen nicht, was der Unterschied zwischen der Berliner Mauer und den Zäunen an Europas Südgrenzen ist. Das eine ist Einsperren, das andere Aussperren. Jeder normale Mensch schließt seine Wohnung ab, damit kein Fremder reinkommt, aber kein normaler Mensch schließt andere Menschen darin ein. Ersteres ist die Norm, letzteres ist strafbar. EU und DDR sind nicht vergleichbar.“
Einsperren ist etwas anderes als aussperren
Die AfD setzt sich für eine Trennung von Asyl-, Flüchtlings- und Einwanderungspolitik ein und fordert eine „faire und gerechtere Verteilung“ der Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union.

DSC_2524
„Derzeit nehmen allein zwei Staaten, nämlich Deutschland und Schweden, ca. 50 Prozent aller Asylbewerber in Europa auf. Die EU hat aber 28 Staaten – würden diese jeweils einen ihrer Bevölkerungszahl entsprechenden Anteil aufnehmen, würde Deutschland deutlich entlastet,“ sagte Bronson.

Foto oben: Beatrix von Storch, MdEP, und Hugh Bronson bei der Kranzniederlegung

Foto unten: Hugh Bronson spricht zu den etwa 40 Personen